FABRIK – Für einen sanften Generationenwechsel
„Die FABRIK ist seit Jahrzehnten die Keimzelle der Soziokultur für ganz Deutschland gewesen und ein Vorreiter für Kultur von unten für alle,“ sagt Sven Kuhfuss, stellvertretender Vorsitzender der GAL-Fraktion in der Bezirksversammlung Altona, „darüber hinaus leistet sie einen unverzichtbaren Beitrag zur Kinder- und Jugendarbeit in Ottensen.“
Im Alter von 35 Jahren gründete Horst Dietrich die Fabrik, die im kommenden Jahr ihren 40. Geburtstag feiert. „Wir wollen den Dialog über einen sanften Generationenwechsel an der Spitze der Fabrik wieder in Gang bringen,“ sagt Kuhfuss, „dabei darf einerseits das einzigartige Profil der Fabrik nicht verloren gehen, andererseits sichert aber nur der Wandel den Erhalt.“
„Bis ins Jahr 2012 ist die Finanzierung der FABRIK erst einmal in trockenen Tüchern,“ sagt Kuhfuss „um sie darüber hinaus zukunftsfähig zu machen, bedarf es eines Entgegenkommens beider Seiten, also der Kulturbehörde und der Fabrik. Wir sind da mit beiden Seiten im Gespräch.“
Erste Ergebnisse erwartet Kuhfuss bis zum Spätsommer. „Uns ist wichtig, das Musikprogramm ebenso abzusichern wie die Kinder- und Jugendarbeit der FABRIK,“ so der Kulturexperte der GAL-Fraktion, „ich bin da sehr zuversichtlich.“[mehr]
Einnahmen aus Großwerbeanlagen schaffen finanzielle Handlungsmöglichkeiten für Altona
In seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause am 8.7.2010 hat der Hauptausschuss stellvertretend für die Bezirksversammlung Altona auf Antrag der Fraktionen von GAL und CDU mit großer Mehrheit über die Verwendung der Pachteinnahmen 2010 aus Großwerbeanlagen entschieden. An den Pachteinnahmen ist der Bezirk mit der Hälfte der Umsatzpacht beteiligt. In Altona stehen 16 Großwerbeanlagen, die jeweils pro Jahr einen Betrag für Altona von knapp 29 Tsd. Euro einbringen. Die Mittel sollen für die „Verbesserung des Erscheinungsbildes des öffentlichen Raums“ verwendet werden.
Besonders erfreulich findet Petra Bödeker-Schoemann, die haushaltspolitische Sprecherin der GAL-Fraktion in der Altonaer Bezirksversammlung, dass für die Aufwertung der Ottenser Hauptstraße 75 Tsd. Euro zur Verfügung gestellt werden. Einen entsprechenden Beschluss hatte die Bezirksversammlung bereits im Jahr 2008 gefasst, aber es fehlten die Mittel. Erneuert werden müssen die Baumeinfassungen, die Sitzflächen und teilweise die Pflasterung. Ersetzt werden sollen die Betonpoller, die weitgehend verrotteten Schaukästen sowie die Beleuchtung. Das Mercado beteiligt sich mit 50 Tsd. Euro.
Darüber hinaus setzt die schwarz-grüne Koalition das Programm der Instandsetzung und Sanierung von Spielplätzen fort. Der Spielplatz Baschu im Schanzenviertel erhält 25 Tsd. Euro für diverse Reparaturmaßnahmen, auf dem Spielplatz Heinrich-Plett-Straße soll die Wassertechnik für das Planschbecken für 15 Tsd. Euro modernisiert werden. Für Wohnumfeldverbesserungen im Bereich von SAGA GWG – Wohnungen stellen das Unternehmen und die Altonaer Bezirksversammlung im Verhältnis 50 : 50 insgesamt 76 Tsd. bereit.
Ein dritter Schwerpunkt liegt bei Maßnahmen in den Bereichen öffentliches Grün, Sport, Freizeit und Sauberkeit in unserem Bezirk. So sollen am Elbuferwanderweg zusätzliche Müllbehälter und Sitzbänke aufgestellt werden, Im Hirschpark, Jenischpark und Volkspark ist die Ersatzbeschaffung historischer Parkbänke und Sessel vorgesehen, im Rathenaupark soll der Teich saniert werden, um die Wasserfläche mit ihrem Molchbestand zu erhalten. Im Volkspark soll eine vernünftige Laufstrecke hergerichtet werden und der Pinguinbrunnen im Schulgarten restauriert werden.
Hierzu Petra Bödeker-Schoemann: „ Die Einnahmen aus Großwerbeanlagen ermöglichen für die Bürgerinnen und Bürger in den unterschiedlichen Stadtvierteln unseres Bezirks kleine aber spürbare Verbesserungen, die aus regulären Haushaltsmitteln nicht bezahlbar wären. Dadurch wird unser Bezirk noch lebenswerter, schöner und grüner.“
Der Antrag mit der vollständigen Maßnahmenliste ist beigefügt. Die Maßnahme Nummer 6 (Eingang am Bahnhof Othmarschen) wurde ersetzt durch die Maßnahme „Restaurierung des Pinguinbrunnens im Schulgarten“.[mehr]
Schanzenfest – Verbot ist keine Lösung
„Die Einwohnerinnen und Einwohner des Schanzenviertels sollen wie in den vergangenen Jahren ein schönes, buntes Fest feiern,“ sagt Petra Bödeker-Schoemann, Stellvertretende Fraktionsvorsitzende der GAL in der Bezirksversammlung Altona, „das Straßenfest mit seinem Flohmarkt und dem Kulturprogramm muss von den abendlichen Krawallen getrennt betrachtet werden.“
„Wir haben im vergangenen Jahr eine vernünftige Lösung gefunden,“ sagt Bödeker-Schoemann, „und befürchten, dass eine Verhinderung des Festes, wie vom Bezirksamt im Moment angedacht, nur noch mehr Unfrieden bringen würde.“
In den vergangenen Tagen hatte die Kontroverse um eine Räumung des Schanzenfestes an Brisanz gewonnen. „Ich bin jedoch sehr zuversichtlich, dass wir alle Seiten zu einer Einigung zusammen bringen können,“ sagt Bödeker-Schoemann, „dabei erwarten wir auch von den zuständigen Behörden, dass sie sich keinen weißen Fuß machen, sondern Verantwortung übernehmen und den Bezirk nicht im Regen stehen lassen.“[mehr]
Umzug Stay Alive – Unterstützung aus allen Fraktionen
Die Suchtberatungsstelle Stay Alive und das Assessment- und Behandlungscenter des Jugendhilfe e.V. planen in die Altonaer Altstadt umzuziehen. Beide betreuen ca. einhundert suchtkranke Klienten.
„Alle Fraktionen der Bezirksversammlung stimmten der Ansiedlung von Stay Alive in der Altonaer Altstadt zu,“ sagt Gesche Boehlich, Fraktionsvorsitzende der GAL in der Bezirksversammlung Altona, „die suchtkranken Menschen brauchen gesundheitliche Hilfe und müssen integriert werden. Wir in Altona stellen uns der Verantwortung.“
Der Umzug von Stay Alive war notwendig geworden, weil die bisher genutzten Räumlichkeiten in St. Pauli nicht mehr ausreichten. „Wir können die Ängste der Anwohner in der Virchowstraße verstehen,“ sagt Boehlich, „daher werden zahlreiche Maßnahmen getroffen.“
Die Ansiedlung in Altona stellten die Fraktionen unter die Bedingungen, dass bauliche Veränderungen vorgenommen werden und es zu einer Einfriedung des Hofgeländes kommt. Etwa fünfunddreißig Mitarbeiter werden einzig in der Woche maximal einhundert Suchtkranke betreuen.
„Wir haben uns darüber hinaus für die Einrichtung eines Runden Tisches aus Trägerverein und Anwohnern, Polizei und Bezirksamt, Bezirksversammlungsvertretern und Sachverständigen ausgesprochen, um den Bedenken der Bevölkerung Rechnung zu tragen,“ sagt Gesche Boehlich, „wir werden regelmäßig über den Fortgang der Umsiedlung von Stay Alive und über den Beratungs- und Behandlungsbetrieb informiert werden. Im Falle von Beschwerden und negativen Umfeldauswirkungen werden wir sofort handeln.
Ein Konzept, dass es nicht zu Beschaffungskriminalität und Drogenhandel im Umfeld der Einrichtung kommt, wird derzeit von der Polizei erarbeitet. „An den bisherigen Standorten kam es seit fünf Jahren zu keinen Beschwerden der Nachbarn,“ sagt Boehlich, „das wollen wir auch hier erreichen.“ Einen Fragenkatalog besorgter Anwohner wird auch die GAL in den kommenden Wochen schriftlich beantworten.[mehr]
Hundertwasserhaus soll erhalten bleiben!
„Das von Friedensreich Hundertwasser gestaltete Stadtcafé in Ottensen soll erhalten bleiben,“ fordert Gesche Boehlich, Fraktionsvorsitzende der GAL in der Bezirksversammlung Altona und Sprecherin des Planungsausschusses, „das einzige Hundertwasser-Kunstwerk in Hamburg ist ein künstlerisches Juwel mit spektakulärer Architektur und spektakulärem Innendesign.“
Der Investor für das Areal in der Behringstraße 42-44, die Bonner Wohnbau GmbH, scheint allerdings den Abriss zu planen, um Wohnungen zu bauen. „Mit seiner zögerlichen Haltung gefährdet das Unternehmen den Bestand des Gebäudes,“ sagt Gesche Boehlich.
Ein von dem Investor beauftragtes Architektenteam hatte zuletzt den Abriss vorgeschlagen, mangelnde Standfestigkeit, unzureichende Flucht- und Rettungswege sowie Energieprobleme waren angeführt worden.
„Wir haben in der Bezirksversammlung nun ein eigenes Gutachten in Auftrag gegeben und halten dagegen,“ sagte Gesche Boehlich, “zudem soll der künstlerische Wert des Hundertwasserhauses in der Kunstkommission beurteilt werden.“
Die GAL-Fraktion in der Bezirksversammlung Altona unterstützt das Bürgerbegehren zum Erhalt des Stadtcafés und setzt sich dafür ein, dass das Haus unter Denkmalschutz gestellt wird. „Wir hoffen auf einen Erfolg des Bürgerbegehrens zur Herbeiführung eines Bürgerentscheides,“ sagt Gesche Boehlich, „die Chancen, das Cafe unter Denkmalschutz zu stellen, sind zwar gering, da es noch nicht das notwendige Alter erreicht hat, aber wir geben die Hoffnung nicht auf.“
Sobald das von der Bezirksversammlung in Auftrag gegebene Gutachten fertig ist, kann das zuständige Amt zum Handeln aufgefordert werden.
[mehr]Wildtierauffangstation für Altona
In der März-Sitzung der Altonaer Bezirksversammlung haben die Fraktionen von GAL und CDU das Bezirksamt in einem Antrag beauftragt, im Bezirk nach einem geeigneten Standort für eine Wildtierauffangstation zu suchen. Ein privater Träger hatte sich mit einer entsprechenden Initiative an die Fraktionen und das Amt gewandt.
Dazu erklärt der Bezirksabgeordnete der GAL-Fraktion und Vorsitzende des Ausschusses für Grün, Naturschutz und Sport Lars Andersen:
„Entsprechende Einrichtungen zur Pflege und Rehabilitation verletzter Wildtiere gibt es in anderen Bundesländern bereits zahlreich; selbst Berlin ist uns da voraus. Wir begrüßen deshalb die private Initiative sehr und bitten die Verwaltung, das Ansinnen konstruktiv zu unterstützen.
Jeder, der schon mal ein verletztes Wildtier gefunden hat, weiß, wie schwierig die Situation in Hamburg ist. Tierheime für Haustiere sind beispielsweise für die Rehabilitation von verletzten Greifvögeln kaum der richtige Ort. Adressen von Menschen, die sich ehrenamtlich um bestimmte Tiergruppen kümmern, werden auch vor dem rechtlich komplexen Hintergrund von Natur- und Tierschutzgesetzen und des Jagdrechtes als Geheimtipps gehandelt.
Eine anerkannte Wildtierauffangstation als zentrale Anlaufstelle könnte hier für Klarheit sorgen und die bestmögliche Versorgung auch für geschützte Tierarten bieten.“[mehr]
Zukunft des Gählerhauses sichern
Das Gählerhaus im Walter-Möller-Park in Altona ist ein attraktiver Treffpunkt für Anwohnerinnen und Anwohner. In erstaunlich kurzer Zeit ist im Rahmen eines umfangreichen Beteiligungsverfahren ein breites Angebot für Jung und Alt entstanden.
Da die Trägerschaft der Gemeinwesenarbeit (GWA) St. Pauli im Januar 2010 ausläuft, hat der Hauptausschuss am 10.12.2009 auf Antrag der Fraktionen von GAL und CDU das Bezirksamt einstimmig aufgefordert, eine Möglichkeit zu finden, die Trägerschaft der GWA so lange fortzuführen, bis eine nahtlose Überleitung an den neuen Quartiersentwickler für das Gebiet der Integrierten Stadtteilentwicklung gelingen kann. Dazu erklärt Sven Kuhfuss, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der GAL-Fraktion: „Die bisherigen Gruppen und Angebote in der Gählerhütte sollen ohne Unterbrechung weiterlaufen können.“[mehr]
Kinder und Jugendliche bei der Gestaltung ihres Lebensumfeldes beteiligen!
In einem gemeinsamen Antrag forderten GAL und CDU in der Bezirksversammlung vom 23.04.09 das Bezirksamt auf, ein Konzept zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an Planungsprozessen zu erarbeiten.
"Die Wünsche der heranwachsenden Generationen beispielsweise bei Umgestaltungen von öffentlichen Plätzen, Grünflächen etc. nehmen wir ernst", erläutert Sven Kuhfuss, stellv. Fraktionsvorsitzender der GAL.
Bis zum Sommer soll ein Leitfaden erarbeitet werden, der dann im Jugendhilfeausschuss beraten wird.
Kulturstandort Große Bergstraße
In einem gemeinsamen Antrag haben GAL und CDU in der Sitzung des Hauptausschuss am 11.12.2008 das Bezirksamt aufgefordert, sowohl mit allen Kulturschaffenden als auch den Investoren im Gebiet Gespräche zu führen, um das kreative Potenzial für die Weiterentwicklung des Sanierungsgebietes Große Bergstraße zu nutzen.
„Stadtteilentwicklung durch Kultur in Altona Altstadt funktioniert“, stellt Sven Kuhfuss, stellv. Fraktionsvorsitzender fest und meint, dass die Investoren vom Forum und Frappant überzeugt werden sollten, den Künstlern Räumlichkeiten zu günstigen Konditionen anzubieten.
Kino in der Bernstorffstraße gerettet
In Zukunft sollen sich wieder die Vorhänge für den Kinobetrieb in der Bernstorffstraße öffnen. Dies ist das Ergebnis zahlreicher Gespräche zwischen dem Investor Thorsten Hamm und Vertretern der Altonaer Bezirkspolitik.
Nach der letzte Woche den Vertretern der Politik und des Bezirksamtes vorgestellten Planung kann das Kino nun doch im historischen Teil des bestehenden Kinogebäudes weiter betrieben werden.
Insbesondere die Straßenfassade und der bestehende große Saal mit seiner außergewöhnlichen Dachkonstruktion bleiben erhalten. Der kleinere Saal soll innerhalb des Gebäudes verlagert werden. Treppenhäuser und Fluchtwege werden vollständig neu hergestellt.Auch der Betreiber soll der alte bleiben. Thorben Scheller, bis vor kurzem Betreiber des Studio-Kinos ist mit dem Investor über eine Wiederaufnahme des Spielbetriebes im Gespräch.
Auf den verbleibenden Flächen und dem Areal des leerstehenden Taxibetriebes sollen entlang der Strasse in höchstens drei Geschossen Läden, Büros und Mietwohnungen entstehen.Mit einer klaren Begrenzung des Wohnanteiles soll die für die Bernstorffstrasse typische kleinteilige Mischung aus Wohnen, Arbeiten und Kultur erhalten werden.
Der baupolitische Sprecher der Altonaer GAL-Bezirksfraktion Sven Hidde erklärt dazu:„Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, durch eine Strategie beharrlichen Verhandelns zu einer Lösung zu kommen mit der der Investor gut leben kann und die das Kino als wichtigen Bestandteil einer lebendigen Stadtteilkultur erhält“
GAL-Fraktion Altona fordert: Mehr Schutz der Wedeler Au vor Abwässern!
Zur Oktobersitzung der Bezirksversammlung Altona hat die GAL-Fraktion mit der CDU einen Antrag vorgelegt, der Hamburger Stadtentwässerung (HSE) die Erlaubnis zu entziehen, bis zu dreimal im Jahr bei sog. Starkregenereignissen gemischte Abwässer aus dem Rückhaltebecken am Bullnwisch in Sülldorf in die Wedeler Au einzuleiten.
Lars Andersen, umweltpolitischer Sprecher der GAL-Fraktion Altona: „Die Überläufe aus dem Mischwasserrückhaltebecken gefährden die Gesundheit von Mensch und Tier in der Region und beeinträchtigen die Tier- und Pflanzenwelt der Wedeler Au nachhaltig. Darauf haben Untersuchungen zur Vorbereitung der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie der EU erneut hingewiesen. Das Gebiet ist außerdem Bestandteil der Zone III des Wasserschutzgebietes des Wasserwerkes Baursberg. Mit der Einleitung weitgehend ungeklärter Abwässer in die Natur muss endlich Schluss sein!“
GAL und CDU für Erhalt des Bauwagenplatzes an der Gaußstraße!
In der Sitzung der Bezirksversammlung am 26.6. wurde ein Antrag von GAL und CDU zum Verbleib des Bauwagenplatzes an der Gaußstraße mit den Stimmen der Linken und der FDP gegen die Stimmen der SPD angenommen.
"Es ist uns unverständlich, dass die Sozialdemokraten kein klares Bekenntnis zur Fortsetzung der Altonaer Linie der Toleranz an die Bauwagenbewohner abgeben wollen", empört sich Sven Kuhfuss, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der GAL.
Die schwarz-grüne Bezirkskoalition setzt sich dafür ein, dass die Stadt im Falle eines Verkaufs des Grundstücks ihr Vorkaufsrecht wahrnimmt, um dann vertragliche Regelungen mit annehmbaren Laufzeiten für alle Beteiligten schließen zu können.
GAL und CDU wollen "Altonaer Mischung" erhalten
Auf Antrag der Fraktionen von GAL und CDU hat der Planungsausschuss der Bezirksversammlung Altona am 18.6. beschlossen, für das Gebiet zwischen Bernstorffstraße / Thadenstraße / Wohlersallee und Stresemannstraße ein Bebauungsplanverfahren einzuleiten. Gleichzeitig beschloss der Planungsausschuss die Zurückstellung des Abbruch- und des Neubauantrages für das Grundstück Bernstorffstraße 93-95 auf dem heute das Studio-Kino steht. Der Straßenblock zwischen Stresemannstraße und Thadenstraße ist bis heute von den heterogenen Strukturen und Gebäudetypologien der frühen Gründerzeit geprägt. Die kleinteilige Mischung aus Gewerbe und Wohnen, Straßenrand- und Hofbebauungen, Stadtvillen und einfachsten Wohnhäusern ermöglicht ein vielfältiges Nebeneinander von Wohnen und Arbeiten. Im Laufe der Zeit ist das Quartier außerdem zu einem lebendigen Kulturstandort geworden. Um diese Strukturen dauerhaft zu sichern und behutsam fortzuschreiben wollen GAL und CDU deshalb ein Bebauungsplanverfahren einleiten und aktuelle Bauanträge wie den geplanten Abbruch des Studio-Kinos und den Neubau von Eigentumswohnungen an dieser Stelle zurückstellen.
GAL und CDU legen Altonaer Kooperationsvertrag vor
Der Entwurf des Koalitionsvertrages zwischen GAL und CDU in Altona ist fertig gestellt und im Internet unter www.gal-altona.de abrufbar. Dieser wird in den kommenden Tagen den Parteien zur Diskussion und Abstimmung vorgelegt werden. An der Erstellung des Vertrages waren zahlreiche Fraktionsmitglieder und Vertreter beider Parteien beteiligt.
Zu den inhaltlichen Schwerpunkten im Verkehrsbereich gehört die Einrichtung von sog. „Shared Space“- Zonen in der Bahrenfelder Straße und der Blankeneser Bahnhofstraße und die Förderung des Fahrradverkehrs durch bessere Radwege, zusätzliche Abstellmöglichkeiten und Fahrradhäuschen. Weitere Erfolge aus grüner Sicht sind die Festlegung auf eine Erweiterung des Naturschutzgebietes Wittenbergener Heide, die geplante Herstellung naturnaher Stadtbäche und Maßnahmen zur Renaturierung des Elbufers. Im Stadtplanungsteil nimmt das Projekt "Masterplan Altona Kerngebiet" großen Raum ein, mit dem vor allem in den Stadtteilen Altona-Nord und Altona-Altstadt Impulse zur Verbesserung der Lebens- und Wohnqualität gegeben werden sollen. Bei der Schaffung neuer Gewerbeflächen wollen die Kooperationspartner nicht zuletzt hohe ökologische Ansprüche anlegen. Neu im Vertragswerk ist ein Abschnitt, der sich ausschließlich mit den Senioren befasst. Auch die klassisch grünen Themen wie Klimaschutz, Erhalt der Bauwagenplätze und der Einsatz für die Verbesserung der Situation von Menschen ohne Papiere finden im Vertragstext Niederschlag
Die Fraktionsvorsitzende der GAL-Fraktion Gesche Boehlich fasst zusammen: "Mit dem vorliegenden Vertragstext haben wir uns ein anspruchsvolles Arbeitsprogramm für die nächsten vier Jahre vorgenommen. Die grüne Handschrift ist dabei deutlich wiederzuerkennen. Bei der Verwirklichung setzen wir auch auf die gute Zusammenarbeit mit dem neuen schwarzgrünen Hamburger Senat. Gleichzeitig laden wir alle Altonaer Bürgerinnen und Bürger zur konstruktiven Mitarbeit ein. Dies gilt ausdrücklich auch für die Oppositionsparteien in der Altonaer Bezirksversammlung!“
GAL-Fraktion Altona wählt neue stellvertretende Fraktionsvorsitzende!
In ihrer Sitzung am 22.5. hat die GAL-Fraktion in der Bezirksversammlung Altona Petra Bödeker-Schoemann einstimmig zur neuen stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden gewählt. "Ich freue mich sehr über das große Vertrauen", erklärte die ausgewiesene Haushalts- und Finanzexpertin nach ihrer Wahl. Sie hat bereits langjährige kommunalpolitische Erfahrung und war von 1993 bis 1995 auch Mitglied der Hamburger Bürgerschaft.
Petra Bödeker-Schoemann folgt in der neuen Funktion Winfried Sdun, der wegen einer neuen beruflichen Tätigkeit in Magdeburg sein Mandat in der Bezirksversammlung niedergelegt hat. Die Fraktionsvorsitzende Gesche Boehlich dankte Winfried Sdun bei der Gelegenheit für sein großes Engagement in der Altonaer Kommunalpolitik mit dem er in den vergangenen Jahren maßgeblich zum Erfolg der ersten schwarzgrünen Kooperation auf Bezirksebene beigetragen hat. Die Nachfolge als Abgeordneter tritt Frank Steiner, pensionierter Lehrer aus Ottensen, an.
Erste Sitzung nach der Wahl: Altonaer Bezirksfraktion bestätigt Vorsitzende
Auf ihrer konstituierenden Sitzung am 2. März 2008 hat die neunköpfige GAL-Fraktion in der Bezirksversammlung Altona, Gesche Boehlich als Fraktionsvorsitzende im Amt bestätigt.
Als Stellvertreter wurde Winfried Sdun ebenfalls wieder gewählt.
Für den stellvertretenden Vorsitz der Bezirksversammlung wird die GAL-Fraktion Sven Kuhfuss vorschlagen.
Die Fraktion bestätigte außerdem den Fraktionsgeschäftsführer Lars Andersen in seinem Amt.
Nach GAL-Anfrage: Bis auf weiteres keine Baumfällungen am Buchenhof - umfangreiche artenschutzrechtliche Prüfungen erforderlich
In einer Pressemitteilung weisen GAL-Bezirksfraktion Altona sowie der GAL-Direktkandidat im Wahlkreis Blankenese Christian Maaß darauf hin, dass einer Bebauung des "Buchenhofes in Iserbrook derzeit wichtige artenschutzrechtliche Belange im Wege stehen. Mehr...
GAL für Erhalt der Blutbuchen auf dem Platz der Republik
Die GAL-Fraktion legt gemeinsam mit der CDU für den Hauptausschuss am 13.12. einen Antrag für den Erhalt der Blutbuchen auf dem Platz der Republik vor. Mehr..















